Wir haben so viel

Wir haben so viel

Wir leben tatsächlich in einer Überschuss- und Überflussgesellschaft.

Unser gesamtes Streben ist auf materielles Wachstum, Vermehrung von Wohlstand und Reichtum ausgerichtet.

Innere Werte bleiben oft auf der Strecke. Ein Arbeitstag ohne Urlaub zu nehmen, an dem Geburtstag eines guten Freundes oder der eigenen Kinder oder der Eltern ist das beste Beispiel.

In unserer ökonomisierten Welt ist es unüblich und sogar nicht akzeptiert, wegen einer Familienfeierlichkeit während der Woche Urlaub zu nehmen.

Familiäre Werte, menschliche Beziehungen, Wertschätzung der nahen Menschen wird weniger akzeptiert und verstanden, als das Streben nach Gewinn und Erfolg.

 

Wohin führt uns dies?

In psychische und psychosomatische Erkrankungen, zum Verlust menschlicher Bindungen, in eine Scheidungsquote von fast 50 %, zu Patchwork-Familien, die für alle Beteiligten höchst schwierig zu handhaben sind.

Bringt uns also das Streben nach Wohlstand, Reichtum und Erfolg einen Zuwachs an Glück und Zufriedenheit?
Mitnichten.

Der einfache Satz:

„Geben ist seliger, denn Nehmen“

 

enthält viel Wahrheit.

Zufriedenheit und Glück erfahren wir nicht durch das, was wir gewinnen, sondern durch das, was wir geben.

Bei manchen Menschen wird Reichtum und Wohlstand und das Streben danach zur Krankheit.
Diese Sucht und Suche wird nur noch „getoppt“ von der nach Macht.

Vermeintliches „Glück“, das am Lebensende nur einen schalen Geschmack hinterlässt, der an eine Situation nach einem Vollrausch erinnern dürfte.

Viele wohlhabende oder reiche Menschen haben längst erkannt, dass Wohlstand und Reichtum soziale Verantwortung bedeuten, dass Glück und Zufriedenheit unumgänglich mit Großzügigkeit, Großmut und Empathie einhergeht.

Es gibt immer mehr wohlhabende Menschen wie Bill und Melinda Gates, die erkannt haben, dass es sich kein bisschen besser anfühlt, noch reicher zu werden, sich allerdings sehr gut anfühlt, von dem Wohlstand abzugeben.
Wieviel jeder Einzelne geben kann oder mag, muss jeder selbst beurteilen.

Fest steht jedenfalls, dass in einem Land wie der Bundesrepublik, und in fast jedem europäischen Staat, jeder von uns einen kleinen oder auch sehr kleinen Anteil monatlich abgeben kann, ohne dass er darunter leidet.

Wieviel das im Einzelfall ist, ist immer eine Gewissensfrage.

Solidarität und Verantwortung – funktioniert nur freiwillig

Solidarität

Steuern sind eine erzwungene Form der Solidarität. Staaten verpflichten ihre Bürger zur Zahlung eines gewissen Anteils ihres erwirtschafteten Einkommens, um daraus der Gemeinschaft dienende Projekte zu finanzieren.

Solidarität ist die freiwillige, selbstbestimmte, verantwortungsvolle, dem Menschen immanente Hilfsbereitschaft gegenüber seinen Mitmenschen.

So löst freiwilliges Engagement in jedweder Art und Weise tatsächlich positive Gefühle aus, während Besteuerungssysteme negative Gefühle bewirken.

Verantwortung

Wollen Gesellschaften Verantwortung des Einzelnen über die erzwungene Verpflichtung zur Abgabe eines Teils der erwirtschafteten Einkünfte erreichen, so können Sie dies nur erreichen, indem eine höhere Einsichtsfähigkeit erreicht wird.
Diese mündet dann – bei entsprechend aufgeschlossenen, emphatischen und verantwortungsvollen Menschen – in die Einsicht der freiwilligen Zuwendungen für Menschen mit schlechteren Situationen oder Perspektiven, um eine möglichst menschenwürdige Existenz zu gewährleisten.

Wer verantwortlich handelt, gibt freiwillig.

Solidarität, Verantwortlichkeit, Empathie und Gemeinsinn sind die Grundpfeiler jeder Gesellschaft.
Egoistische Ziele und Motive führen zur Zerstörung jeder Gesellschaft inklusive der Natur, der Lebensbedingungen und der Perspektiven.

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